

Notfallplan
Ernährungsberaterin: Amélia Knestel zeigt Ihnen hier, wie Sie mit einem epileptischen Anfall mit Bewusstseinsverlust und Sturz (sogenannter Grand Mal-Anfall) umgehen können und was Sie vermeiden sollten. Ein Haftungsanspruch entsteht dadurch nicht.
Keto Diät bei Epilepsie
Epilepsie ist eine neurologische Erkrankung, die durch wiederkehrende Anfälle gekennzeichnet ist. Für viele Betroffene kann die richtige Behandlung eine Herausforderung sein.
Ein Hoffnungsschimmer für Menschen mit Epilepsie
Eine vielversprechende Option, die in den letzten Jahren an Aufmerksamkeit gewonnen hat, ist die Ketogene Diät, oft kurz als KETO-Diät bezeichnet.
Was ist die KETO-Diät?
Die KETO-Diät ist eine spezielle Ernährungsform, die reich an Fetten, moderat an Proteinen und sehr arm an Kohlenhydraten ist.
Durch diese spezielle Zusammensetzung wird der Körper in einen Zustand der Ketose versetzt, bei dem er Fett anstelle von Glukose als Hauptenergiequelle nutzt.
Wie kann die KETO-Diät bei Epilepsie helfen?
Studien haben gezeigt, dass die KETO-Diät bei einigen Menschen mit Epilepsie die Häufigkeit und Schwere der Anfälle reduzieren kann.
Besonders bei Kindern mit therapieresistenter Epilepsie, die auf herkömmliche Medikamente nicht ansprechen, hat sich die KETO-Diät als effektiv erwiesen.
Der genaue Mechanismus, warum die KETO-Diät Anfälle reduziert, ist noch nicht vollständig verstanden, aber es wird angenommen, dass die Ketone, die während der Ketose produziert werden, eine schützende Wirkung auf das Gehirn haben.
Wichtige Hinweise zur KETO-Diät
Bevor man mit der KETO-Diät beginnt, ist es wichtig, dies mit einem Arzt oder Ernährungsberater zu besprechen.
Die Diät erfordert eine sorgfältige Planung und Überwachung, um sicherzustellen, dass der Körper alle notwendigen Nährstoffe erhält und mögliche Nebenwirkungen minimiert werden.
Fazit
Die KETO-Diät bietet eine vielversprechende alternative Behandlungsmöglichkeit für Menschen mit Epilepsie. Obwohl sie nicht für jeden geeignet ist, kann sie für einige Betroffene eine signifikante Verbesserung der Lebensqualität bedeuten. Wenn du mehr über die KETO-Diät und ihre Anwendung bei Epilepsie erfahren möchtest, sprich mit deinem Arzt oder besuche unsere weiterführenden Informationsseiten.
Kindern Medizin geben
Kindern Medizin zu geben ist oft eine große Herausforderung. Vor allem, wenn die Medizin regelmäßig eingenommen werden muss.

Modifizierte Atkins-Diät (MAD)
Die Modifizierte Atkins-Diät (MAD) ist eine vielversprechende Ernährungsweise, die speziell entwickelt wurde, um Menschen, insbesondere Kindern, mit Epilepsie zu helfen.
Diese Diät ist eine weniger restriktive Variante der klassischen ketogenen Diät und hat sich als wirksam erwiesen, um die Häufigkeit von epileptischen Anfällen zu reduzieren.
Was ist die Modifizierte Atkins-Diät?
Die Modifizierte Atkins-Diät kombiniert Elemente der Atkins-Diät mit der ketogenen Diät.
Sie basiert auf einer sehr kohlenhydratarmen, fettreichen Ernährung, die den Körper in einen Zustand der Ketose versetzt.
In diesem Zustand nutzt der Körper Fett anstelle von Glukose als Hauptenergiequelle. Dies kann helfen, die Anfallshäufigkeit bei Epilepsie zu reduzieren.
Vorteile der Mod-Atkins-Diät
Mehr Vielfalt auf dem Teller – eine Chance, Anfälle spürbar zu reduzieren.
2. Effektiv bei Epilepsie
Studien haben gezeigt, dass die MAD die Anfallshäufigkeit bei Menschen mit medikamentenresistenter Epilepsie signifikant senken kann
3. Verbesserte Lebensqualität
Viele Patienten berichten von einer verbesserten Lebensqualität und weniger Nebenwirkungen im Vergleich zu anderen Diäten.
1. Weniger Restriktiv
Im Vergleich zur klassischen ketogenen Diät erlaubt die MAD eine größere Vielfalt an Lebensmitteln und ist daher leichter im Alltag umzusetzen.
Wie funktioniert die Modifizierte Atkins-Diät?
Die Diät beginnt mit einer strikten Begrenzung der Kohlenhydrataufnahme auf etwa 20 Gramm pro Tag. Diese sind z.B. Kartoffeln, Nudeln, Reis etc. Dadurch wird der Körper gezwungen, Fett als primäre Energiequelle zu nutzen. Zu den erlaubten Lebensmitteln gehören:
Fettreiche Produkte
Butter, Sahne, Öle etc.
Proteinquellen
Normalerweise sind die Proteinquellen Fleisch, Fisch und Eier. Wegen Tierschutz und Mikroplastik in den Meeren empfehle ich einen Proteinshake der wunderbar das benötigte Eiweiß liefert.
Gemüse
Grünes Blattgemüse, Avocados etc.
Milchprodukte
Käse, Jogurt (ohne Zuckerzusatz)
Tipps zur Umsetzung
Planung: Erstellen Sie einen wöchentlichen Ernährungsplan und bereiten Sie Mahlzeiten im Voraus vor.
Rezepte: Nutzen Sie spezielle Kochbücher und Online-Ressourcen für kreative und schmackhafte Rezepte.
Überwachung: Halten Sie regelmäßig Rücksprache mit einem Ernährungsberater oder Arzt, um den Fortschritt zu überwachen und Anpassungen vorzunehmen.
Fazit
Die Modifizierte Atkins-Diät bietet eine vielversprechende Alternative zur Behandlung von Epilepsie, insbesondere für diejenigen, die auf Medikamente nicht ausreichend ansprechen. Mit der richtigen Planung und Unterstützung kann diese Diät helfen, die Lebensqualität von Betroffenen erheblich zu verbessern.
Haben Sie Interesse daran, diese Diät auszuprobieren oder benötigen Sie weitere Informationen? Ich stehe Ihnen gerne zur Verfügung!
Hilfe
Gemeinsam gegen Epilepsie – Erfahrungsaustausch und Unterstützung.
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